Imst SOS- Kinderdorf

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SOS-Kinderdorf – eine Idee geht von Imst aus um die Welt

Die Idee Hermann Gmeiners, verwaisten und verlassenen Kindern in der Nachkriegszeit ein neues Zuhause zu geben, wurde 1949 mit der Gründung des Vereins SOS-Kinderdorf und der Errichtung des ersten SOS-Kinderdorfes hier in Imst umgesetzt. Als Vorbild diente das hauptsächlich für Kriegswaisen 1944 bis 1946 entstandene Schweizer Kinderdorf in Trogen AR, das nach dem Schweizer Philanthropen und Päda­gogen „Kinderdorf Pestalozzi“ benannt wurde. Eröffnet wurde das erste Haus („Haus Frieden“) am 15. April 1951. Hermann Gmeiner investierte sein gesamtes Vermögen von 600 Schilling in die ersten Spendenaufrufe, die dazu aufforderten, den Verein mit einem Schilling monatlich zu unterstützen. Diese Aufrufe fanden eine unerwartete Resonanz.
Hermann Gmeiner wurde am 23. Juni 1919 als sechstes von neun Kindern einer Bergbauernfamilie in Alberschwende im österreichischen Vorarlberg geboren. Mit fünf Jahren, im März 1925, wurde er durch den Tod seiner Mutter Angelika Halbwaise. Die älteste Schwester Elsa übernahm die mütterlichen Pflichten im Haus und stellte damit die wichtigste Bezugsperson für ihn und sieben weitere Geschwister dar.
Der frühe Verlust der Mutter und die Rolle seiner Schwester Elsa als Ersatzmutter für die Großfamilie wurde zu einem prägenden Erlebnis. Weggefährte Helmut Kutin betrachtet Elsas Aufopferung für die Familie und die Geborgenheit, die sie den Familienmitgliedern schenkte, als Schlüsselerlebnis, das Hermann Gmeiners ganzes Leben prägen sollte. Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg, wo er mehrmals verwundet wurde, studierte Hermann Gmeiner in Innsbruck Medizin. In seiner knappen Freizeit war er auch in der katholischen Pfarre des Innsbrucker Stadtteiles Mariahilf tätig und kannte er den dortigen Kaplan Mayr. Als ihm im Winter 1947 ein zwölfjähriger Junge begegnete, dessen Schicksal ihn tief bewegte, kamen Erinnerungen an seine eigene Kindheit und seine Erlebnisse im Krieg hoch. Gmeiner wollte für den Jungen unbedingt etwas tun und ging mit seinem Anliegen zu Kaplan Mayr. So baute er eine neue Jugendgruppe auf. Er konnte 16 Jugendliche motivieren und gründete den Stoß-Trupp, der in der gesamten Tiroler katholischen Jugend bekannt wurde. Gmeiner besuchte während seiner Studienzeit eine „Erziehungsanstalt“, sprach mit Jugendfürsorgerinnen und diskutierte mit anderen Studenten. Schließlich reifte in ihm die Überzeugung, dass Heime und  Anstalten nicht der richtige Weg seien, um Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Familienverhältnissen zu helfen. Dabei erinnerte er sich auch an seine eigene Kindheit, den frühen Verlust der Mutter und die Ersatzmutter in Gestalt seiner Schwester Elsa. Er entwarf  den Plan, ein Haus für diese Kinder zu bauen, wo eine Mutter ein richtiges Daheim schenken konnte, ja eine ganze Anzahl dieser Häuser sollte es sein, ein richtiges Kinderdorf.
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